Weg vom Strom

Mit Touristenattraktionen ist es so ein Ding. Einerseits gibt es dort etwas zu sehen. Sie stehen schließlich nicht ohne Grund in allen Reiseführern. Andererseits strömen dort jeden Tag Touristen hin – oft seit Jahrzehnten und oft in Scharen. Die Menschen vorort haben sich angepasst. Sie verdienen an den Besuchern, man wird also als Kunde gesehen, oder man wird ignoriert. Die schönsten Begegnungen hatten wir abseits der Touristenrouten. Deshalb haben wir uns vorgenommen, sie so oft es geht zu verlassen. Doch es ist mühsam, nicht mit dem Strom zu schwimmen. Die Busse sind unbequemer, fahren seltener, man teilt sich oft drei Sitze mit vier Personen, einem Sack Reis und einem Huhn. Weniger Menschen sprechen Englisch und die Speisekarten sind nicht so vielseitig. Man muss allerdings nicht aufs Land, um den Touristentrauben zu entkommen. Das geht auch in Großstädten, mit ein paar einfachen Tricks. In Vientiane haben wir versucht, die Sehenswürdigkeiten zu meiden. Ob uns das gelungen ist und was es mit experimentellem Reisen auf sich hat, lest ihr hier.

Experimentelles Reisen Vientiane