Was bisher lief

Im Moment tun wir vor allem eins: aufräumen, ausmisten und planen, planen, planen. Wenn wir dann endlich durchgestartet sind, wollen wir hier von den Menschen erzählen, die uns unterwegs begegnen und von den Projekten, an denen wir gerade arbeiten. Damit diese Seite bis dahin nicht ganz leer bleibt, bloggen wir mal kurz darüber, was wir bisher so gemacht haben.

Ich habe bei SPIEGEL ONLINE über Bildungs- und Jugendthemen geschrieben – und über Japan, weil ich dort einige Jahre gelebt und die Sprache gelernt habe. Vor allem interessiert mich, wie es mit der Präfektur Fukushima weitergeht, nachdem dort der gigantische Tsunami vom 11. März 2011 ein Kernkraftwerk zerstört hat. Als in diesem Frühjahr der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea zu eskalieren schien, habe ich aus der Region für SPIEGEL ONLINE berichtet.

** Hier sind einige Reportagen: **

Zwei Jahre nach Fukushima: Die strahlengespaltene Stadt

Die japanische Stadt Iwaki ist zwei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima zerrissen: in Flüchtlinge und Alteingesessene, Ängstliche und Gelassene. Die sozialen Konflikte wiegen schwerer als die radioaktive Belastung. SPIEGEL ONLINE, 11.3.2013

HulaHula-Girl in Fukushima: Wenn sie tanzt, verschwindet das Heimweh
Die Atomkatastrophe von Fukushima nahm Rie Omori die Heimat, ihre Stadt liegt mitten in der Sperrzone. Doch wenn die junge Frau in einem Badepark Hula tanzt, vergisst sie das Leid der Flucht und die quälende Sehnsucht nach ihrem Zuhause. SPIEGEL ONLINE, 4.3.2012

Touristen in Südkorea: Grenzerfahrung mit Halsbonbon DMZ
Kriegsgepolter macht offenbar attraktiv – zumindest strömen derzeit noch mehr abenteuerlustige Touristen zur Grenze nach Nordkorea. Von dem sonderbaren Boom profitieren vor allem die Reiseleiter. SPIEGEL ONLINE, 11.4.2013

Ach ja, und dann haben wir uns noch von einem japanischen Künstler in eine Plastiktüte einschweißen lassen…

Selbstversuch in Tokio: In Liebe verschweißt
Hält so die wahre Liebe ewig? Ein Japaner verpackt Pärchen in Plastiktüten, saugt die Luft heraus und fotografiert sie dann. Im Vakuum will er das große Gefühl für immer bewahren. SPIEGEL ONLINE, 12.7.2012

Marcel beschäftigt sich seit Jahren mit Fotografie und macht sie nun endlich zu seinem Beruf, nachdem er zuletzt als Programmierer gearbeitet hat.

** Das sind ein paar seiner Bilder: **

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Der Verwalter eines Bergtempels widmet sich dem Zazen auf seinem liebsten Meditationsstein.
– Daihikaku Seko-ji, Kyoto, Japan, Mai 2012

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Ein Polizist passt auf, dass die Besucher des Aoi-Festivals den Darstellern in historischen Kostümen nicht zu nahe treten.
– Kamigamo-Schrein, Kyoto, Japan, Mai 2012

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Eine Geisha begleitet eine japanische Gesellschaft zum jährlichen Flussfest in Arashiyama.
– Mifune Festival, Kyoto, Japan, Mai 2012

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Ein Barbesitzer fegt mittags den Gehweg vor seiner Bar.
– Panaji, Goa, Indien, Januar 2010

Baummann
Das Mitglied eines Stammes, der zu den Unberührbaren zählt und früher in den Wäldern von Tamil Nadu lebte, geht seiner Arbeit nach.
– bei Puducherry, Indien, November 2010