Steindoktoren in Angkor

Man könnte sie auch einfach der Zeit überlasssen, die grandiosen Ruinen von Angkor. Mehrere Jahrhunderte lang scherte sich kaum jemand um sie. Restauratoren in AngkorDie Tempel des alten Königreichs der Khmer verwahrlosten im kambodschanischen Dschungel. Jetzt legen sich drei Studenten aus Köln (und viele weitere Restauratoren) ins Zeug, damit die maroden Bauwerke noch ein paar Jahre länger durchhalten. Sie kämpfen um jedes Ornament, um jede Figur – gegen die Feuchtigkeit, die Hitze, die Vegetation… Wir durften mit aufs Gerüst und ihnen über die Schulter schauen. Tom musste unten bleiben. Er machte Bekanntschaft mit Ameisen und eine chinesische Touristin schenkte ihm ein Minion, das gackert und leuchtende Augen bekommt, wenn man auf den Knopf drückt. Es war beeindruckend, Menschen zu treffen, die sich so für etwas einsetzen, das uns recht ausweglos erschien. Denn die Restauratoren werden den Verfall der Tempel nie aufhalten, höchstens hinauszögern. Wie sie das tun, steht im UniSPIEGEL. Für Kinder haben wir es in der ZeitLEO erklärt.

Restauratoren in Angkor

 

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